Als Shop-Betreiber verarbeitest Du permanent personenbezogene Daten: Bestelldaten, Kundenkonten, Newsletter-Anmeldungen, Tracking- und Werbedaten. Die DSGVO verlangt dafür eine Rechtsgrundlage, Transparenz (Datenschutzerklärung), Datensparsamkeit und technische Schutzmaßnahmen. Bei Verstößen drohen Bußgelder und Abmahnungen.
Praktisch relevant für Shopify-Händler sind vor allem vier Baustellen: ein rechtskonformes Consent Management für Cookies und Marketing-Pixel, Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) mit allen Dienstleistern inklusive Shopify, eine vollständige Datenschutzerklärung sowie der Umgang mit Betroffenenrechten wie Auskunft und Löschung.
Shopify stellt dafür die Grundlagen bereit: einen AVV (Data Processing Addendum), EU-Rechenzentren für viele Datenkategorien, die Customer Privacy API für Consent-Steuerung und Funktionen zum Löschen von Kundendaten. Die Verantwortung für ein rechtskonformes Gesamt-Setup, insbesondere bei Apps und Tracking-Tools, liegt aber beim Händler.
Tracking SetupsHäufige Fragen zu DSGVO im E-Commerce
Ist Shopify DSGVO-konform nutzbar?
Brauche ich einen Cookie-Banner in meinem Shop?
Verwandte Begriffe
Consent Management
Consent Management bezeichnet die rechtskonforme Einholung, Speicherung und technische Durchsetzung von Nutzereinwilligungen für Cookies und Tracking.
Begriff ansehenTracking
Tracking bezeichnet die Messung des Nutzerverhaltens im Shop: Welche Kanäle bringen Besucher, was tun sie auf der Seite und welche Marketing-Maßnahmen führen zu Käufen.
Begriff ansehenPayment Service Provider (PSP)
Ein Payment Service Provider (PSP) wickelt Online-Zahlungen technisch ab: Er verbindet den Shop mit Zahlarten wie Kreditkarte, PayPal, Klarna oder Apple Pay.
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