Fünf Schritte entscheiden darüber: ein vollständiges URL-Inventar, ein Mapping jeder alten URL auf ein inhaltlich passendes Ziel, die Prüfung aller Weiterleitungen gegen Staging, ein Messplan für das Tracking und die Kontrolle von Indexierung und Bestellzahlen nach dem Go-live. Fehlt einer davon, zeigt sich der Schaden erst Wochen später in der Search Console.
Das URL-Inventar führen wir aus Sitemap, Search Console, Analytics, Logfiles und einem eigenen Crawl zusammen. So tauchen auch Seiten auf, die nur extern verlinkt sind und im Shopware-Backend längst fehlen. Jede URL bekommt eine dauerhafte Weiterleitung auf die Seite, die denselben Inhalt trägt. Sammel-Redirects auf die Startseite setzen wir nicht. Wie groß eine solche Liste werden kann, zeigt Kanela, eine Migration von Prestashop: dort waren es 147.753 SEO-Weiterleitungen. Titel, Beschreibungen, Überschriften und strukturierte Daten ziehen mit um. Wie es danach weitergeht, steht auf der Seite zu Shopify SEO.
Tracking geht bei Migrationen verloren, weil es im alten Shop über Jahre in Plugins und Templates gewachsen ist und niemand es dokumentiert hat. Wir nehmen vor dem Umzug auf, welche Ereignisse heute an Google Analytics, Google Ads und Meta gehen, und bauen sie in Shopify über Customer Events und die Einwilligungsverwaltung neu auf. Vor dem Go-live laufen Testbestellungen durch alle Zahlungsarten. Nach dem Go-live gleichen wir die gemessenen Käufe mit den Bestellungen in Shopify ab. Bei Olakala brachte serverseitiges Tracking auf Shopify Plus 30 % mehr erfasste Sessions. Den Aufbau beschreibt die Seite zu Tracking Setups.
Eine Garantie auf unveränderte Rankings gibt es bei keinem Plattformwechsel. Google bewertet einen neuen Shop neu, und in den ersten Wochen schwanken Positionen. Wir verantworten, dass keine URL ins Leere läuft und dass aufgetauchte 404-Fehler nach dem Launch nachgezogen werden.