Der ProzessWie läuft eine Magento-Migration ab?
01Analyse & BestandsaufnahmeShop-Struktur, Produktdaten, Kunden- und Bestellhistorie - vollständige Inventarisierung des bestehenden Magento Shops.
02Ziele & AnforderungenFunktionsumfang, Design-Anforderungen und Skalierungsziele werden gemeinsam definiert.
03DatenmigrationExport aus Magento, Aufbereitung und sauberer Import aller Produkte, Varianten, Kunden und Bestellungen in Shopify.
04Design & Shop-StrukturÜbertragung oder Neugestaltung des Designs. Optimierung von Navigation, Collections und Checkout.
05Testing & QAVollständige Testbestellungen, Prüfung aller Zahlungsarten, Ladezeiten und mobile Darstellung vor dem Go-Live.
06Go-Live & NachoptimierungKontrollierter Launch, Monitoring in den ersten Stunden, Performance- und Conversion-Optimierung.
FAQHäufige Fragen zur Magento-Migration
Gehen bei der Migration von Magento zu Shopify Daten verloren?
Nicht, wenn der Export vorher aufbereitet wird. Produkte, Varianten, Kunden und Bestellungen werden aus Magento exportiert, aufbereitet und in die Shopify Datenstruktur importiert. Attribute, Attributsets und Kundengruppen bekommen dabei vorab ein Ziel in Produkten, Varianten, Metafeldern und Katalogen. Bei Sirocco sind so über 40.000 Kundendatensätze samt vollständiger Bestellhistorie mitgekommen.
Verliere ich meine Rankings?
Ein Adresswechsel bringt fast immer eine Phase schwankender Positionen mit sich, weil Suchmaschinen die neuen Adressen erst zuordnen müssen. Dauerhafte Verluste entstehen aber nicht durch den Wechsel selbst, sondern durch fehlende Weiterleitungen, dünnere Zielseiten und Sammelweiterleitungen auf die Startseite. Wer die Redirect-Liste aus dem Magento-Katalog heraus aufbaut, kommt in der Regel sauber durch.
Was passiert mit individuell entwickelten Magento-Funktionen?
Sie werden einzeln bewertet. Ein Teil lässt sich durch native Shopify-Funktionen, Apps, Functions oder Metafelder ersetzen, ein Teil muss neu gebaut werden. Der ehrliche Test ist Dein Backlog: Bestehen die Sonderwünsche vor allem aus Preisregeln, Versandlogik und Datenanreicherung, reicht Shopify. Setzen sie am Bestellobjekt oder am Katalogmodell an, gehört das vor die Umsetzung.
Warum überhaupt weg von Magento?
Meist aus zwei Richtungen. Technisch entfallen eigene Serververwaltung, Hosting und Versionssprünge als geplante Projekte. Wirtschaftlich sinken laufende Entwicklungs- und Wartungskosten und die Abhängigkeit von spezialisierten Entwicklern. Häufigster konkreter Auslöser ist Magento 1: Es erhält seit Jahren keinen offiziellen Support mehr, der Shop lebt von Dienstleister-Patches, und das Risiko trägst Du selbst.
Heißt Magento heute Adobe Commerce?
Teilweise. Die kommerzielle Variante wird als Adobe Commerce vertrieben und enthält unter anderem das tiefe B2B-Funktionsset und die verwaltete Cloud-Variante. Daneben existiert Magento Open Source weiterhin als frei verfügbare Version mit öffentlicher Weiterentwicklung. Wenn im Gespräch von Magento die Rede ist, lohnt die Rückfrage, welche der beiden Varianten gemeint ist.
Kann Shopify unser B2B-Geschäft überhaupt abbilden?
In vielen Fällen ja. Firmenprofile, kundenspezifische Preiskataloge, Zahlungsziele und Bestellfreigaben decken klassisches Großhandelsgeschäft ab. Die Grenze liegt beim Verhandlungsgeschäft: Angebote, mehrstufige Freigaben und Budgetkontrollen sind auf Adobe Commerce nativ und auf Shopify ein Integrationsthema. Prüfe deshalb zuerst, wie Deine Kunden tatsächlich bestellen, nicht welche Funktionen im Datenblatt stehen.
Wie wird vor dem Go-Live getestet?
Mit vollständigen Testbestellungen. Geprüft werden alle Zahlungsarten, die Ladezeiten und die mobile Darstellung. Parallel läuft die komplette Redirect-Liste gegen die Staging-Umgebung: Zielstatus, Zielinhalt und Ladeverhalten jeder Weiterleitung. Der Launch selbst läuft kontrolliert, mit Monitoring in den ersten Stunden und einem Blick auf Indexierungsberichte und aufgetauchte 404.
Bereit für den Wechsel zu Shopify?
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