VorgehenWie baust Du Signup- und Freigabe-Flows für Geschäftskunden?
01Kundenmodell klären
Wer kauft: Wiederverkäufer, Filialisten, Handwerk, Einkaufsverbund? Daraus ergeben sich Kataloge, Preisstufen und die Frage, wie viele Besteller ein Unternehmen braucht.
02Kataloge schneiden
Sortiment und Konditionen werden auf so wenige Kataloge wie möglich verteilt. Jeder zusätzliche Katalog erzeugt dauerhaft Pflegeaufwand.
03Antragsstrecke bauen
Das Registrierungsformular fragt nur ab, was für die Freigabe nötig ist: Firmierung, Umsatzsteuer-ID, Anschrift, Ansprechpartner, gewünschtes Sortiment.
04Freigabe automatisieren
Prüfbare Kriterien laufen automatisch, etwa die Gültigkeit der Umsatzsteuer-ID. Der Rest geht als Aufgabe an den Vertrieb, der Status bleibt für den Kunden sichtbar.
05ERP anbinden
Kundenstamm, Preise, Bestände und Belege werden mit dem ERP synchronisiert. Vorher legen wir fest, welches System für welches Feld führend ist.
06Mit Pilotkunden starten
Der Prozess läuft zuerst mit wenigen echten Kunden. Erst wenn Bestellung, Rechnung und Lieferung sauber durchlaufen, wird breit ausgerollt.
FAQHäufige Fragen zu Shopify B2B
Was ist B2B Commerce?
B2B Commerce ist der Verkauf an Geschäftskunden über einen Onlineshop: mit kundenspezifischen Preisen, Mindestbestellmengen, Zahlungszielen und mehreren Bestellern je Unternehmen. Der Unterschied zum Endkundengeschäft liegt weniger im Sortiment als in Preislogik, Freigaben und Zahlungsbedingungen.
Brauchst Du Shopify Plus für B2B?
Ja. Die nativen B2B-Funktionen - Company Profiles, Kataloge, Preislisten und Zahlungsbedingungen - sind an Shopify Plus gebunden. Ohne Plus bleiben Behelfslösungen über Kundengruppen-Tags, Rabattcodes oder Apps, die bei mehreren Preisstufen schnell unübersichtlich werden.
Was ist der Unterschied zwischen Shopify B2B und dem Wholesale-Kanal?
Der Wholesale-Kanal war ein separater, passwortgeschützter Store mit eigener Pflege. Shopify B2B läuft im Hauptshop: gleiches Theme, gleiche Produkte, gleiche Berichte. Unterschiedliche Preise entstehen über Kataloge am Unternehmensprofil, nicht über einen zweiten Store.
Wie funktionieren Preislisten und Staffelpreise?
Ein Katalog verbindet ein Sortiment mit einer Preisliste. Preise lassen sich prozentual vom Endkundenpreis ableiten oder als Festpreis setzen, dazu kommen Mindestbestellmengen und Staffeln pro Produkt. Ein Unternehmen bekommt genau die Kataloge zugewiesen, die für es gelten.
Können B2B und D2C im selben Shop laufen?
Ja, das ist der Normalfall. Ein eingeloggter Geschäftskunde sieht seine Kataloge und Preise, alle anderen den Endkundenshop. Vorab zu klären ist, was nicht eingeloggte Besucher sehen sollen: Preise, Verfügbarkeit oder nur das Sortiment.
Wie bindest Du Dein ERP an?
Über die Shopify-APIs oder eine Middleware. Entscheidend ist die Festlegung, welches System führt: Preise und Kundenstamm kommen meist aus dem ERP, Bestellungen fließen zurück. Ohne diese Festlegung entstehen widersprüchliche Daten in beiden Systemen.
Wie lange dauert ein B2B-Setup?
Das hängt an Kataloglogik und ERP-Anbindung, nicht am Shopify-Setup selbst. Wenige Kataloge ohne Systemanbindung sind deutlich schneller fertig als kundenindividuelle Konditionen mit bidirektionaler Synchronisation. Eine belastbare Zeitschätzung geben wir deshalb erst, wenn Katalogstruktur und Systemlandschaft gesichtet sind.
Willst Du Deine Geschäftskunden selbst bestellen lassen?
Wir sehen uns Deine Konditionslogik und Deine Prozesse an und zeigen Dir, was davon Shopify B2B nativ abbildet.