Ein Shop braucht eine eigene App, sobald Logik geschützt oder außerhalb eines Seitenaufrufs laufen muss. Das gilt für Zugangsdaten zu einem ERP, für Preisregeln, die niemand im Browser einsehen darf, für Oberflächen im Shopify-Admin, für zeitgesteuerte Abläufe und für Regeln im Checkout. Alles, was nur Darstellung ist und mit Daten aus dem Shop auskommt, gehört ins Theme.
Die Grenze zwischen beiden verläuft deshalb entlang der Daten. Ein Badge, ein Filter oder ein neuer Abschnitt auf der Produktseite ist Arbeit für die Shopify Entwicklung. Rabatte, Versandregeln und Zahlungsarten nach eigener Logik laufen über Shopify Functions und Checkout UI Extensions. Beide setzen eine App voraus. Was im Checkout möglich ist, beschreibt die Seite zum Shopify Checkout.
Ein Beispiel für Logik, die auf Daten aus einem anderen System angewiesen ist, liefert BlumeIdeal. Kunden wählen dort ein Lieferdatum und sehen nur Termine, die logistisch möglich sind. Die Datumslogik verbindet Kalender, Cut-off-Zeiten und Verfügbarkeiten aus der JTL-Worker Cloud. Die Case Study zu BlumeIdeal nennt einen Go-live nach 50 Tagen und 29 % mehr Warenkorbwert durch die Upsells im Konfigurator.
Vor der Entwicklung legen wir die Berechtigungen fest. Jede App erhält Access Scopes, die bestimmen, welche Daten sie lesen und schreiben darf. Wir begrenzen sie auf das Nötige und dokumentieren Webhooks und gespeicherte Daten. Eine spätere Erweiterung der Berechtigungen muss im Store erneut freigegeben werden.