Shopify-weclapp-Integration
Wann sich die Kombination lohnt
weclapp ist eine cloudbasierte Warenwirtschaft aus dem DACH-Raum, die Auftragsabwicklung, Lager, CRM und Buchhaltungsvorbereitung in einem System zusammenzieht. Für Marken, die B2C und B2B nebeneinander betreiben, ist das ein realistischer Zuschnitt und der Grund, warum die Shopify-Anbindung selten nur um Artikel und Bestand geht.
weclapp bietet eine dokumentierte Programmierschnittstelle und Anbindungsmöglichkeiten für Shopsysteme. Die eigentliche Arbeit liegt darin, festzulegen, welche Felder der Shop aus dem ERP übernimmt und welche er selbst führt. Genau an dieser Grenze entscheidet sich, ob das Marketing im Shop arbeiten kann oder gegen den nächsten Sync-Lauf.
Welche Objekte synchronisieren in welche Richtung
Artikelstamm und Belege gehören ins ERP, Darstellung und Kundenkonto in den Shop. Zusatzfelder landen in Shopify sinnvollerweise als Metafelder.
| Objekt | Richtung | Führendes System | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Artikel | → Shopify | weclapp | Artikelnummer, Einheiten und Zusatzfelder aus weclapp, Texte bleiben im Shop. |
| Bestand | → Shopify | weclapp | Verfügbare Menge nach Reservierung, je Lager gerechnet. |
| Preise | → Shopify | weclapp | Verkaufspreise und Kundenkonditionen aus weclapp. |
| Aufträge | Shopify → | Shopify | Shopify legt an, weclapp übernimmt zur Abwicklung. |
| Kunden | ↔ beidseitig | Geteilt je Feld | Anlage im Shop, Kundennummer und Zuordnung in weclapp. |
| Lieferungen | → Shopify | weclapp | Versand und Tracking aus weclapp zurück in den Shopify-Auftrag. |
| Gutschriften | → Shopify | weclapp | Gutschrift in weclapp, Rückerstattung über Shopify. |
Welches Integrationsmuster trägt
Direkt über die weclapp-Schnittstelle
Die dokumentierte Programmierschnittstelle deckt die relevanten Objekte ab. Ein schlanker eigener Dienst dazwischen genügt oft, um Formate zu übersetzen, Läufe zu protokollieren und Fehler wiederholbar zu machen.
iPaaS für mehrere Kanäle
Sobald neben Shopify Marktplätze oder ein Lagerdienstleister hängen, lohnt sich eine Integrationsplattform. Sie gibt allen Beteiligten dieselbe Sicht auf Läufe und Fehler, kostet dafür laufend.
Eigene Middleware
Der übliche Weg, wenn B2B-Konditionen, Handelsvertreterlogik oder Zusatzfelder abzubilden sind. Die Übersetzung zwischen ERP- und Shop-Modell liegt dann an einer Stelle und lässt sich testen, statt in Connector-Einstellungen verstreut zu sein.
Typische Fallstricke
Zusatzfelder ohne Ziel
In weclapp gepflegte Zusatzinformationen brauchen in Shopify eine definierte Entsprechung, meist ein Metafeld mit fester Definition. Ohne dieses Schema landen Werte in Freitextfeldern und sind für Filter und Templates nutzlos.
B2B und B2C im selben Preisfeld
Nettopreise für Firmenkunden und Bruttopreise für Endkunden lassen sich nicht in einem Standardpreis abbilden. Für B2B führt der Weg über Shopify-Kataloge und Preislisten, sonst sieht die falsche Gruppe die falschen Zahlen.
Texte überschreiben
Wenn der Sync Produktbeschreibungen aus dem ERP setzt, verliert das Marketing bei jedem Lauf seine Arbeit. Sinnvoller ist, dass weclapp nur Struktur und Fakten liefert und Shopify die Kommunikation führt.
Häufige Fragen
Wie wird weclapp an Shopify angebunden?
Können B2B-Kunden ihre Konditionen im Shop sehen?
Wohin gehören Zusatzfelder aus dem ERP?
Wer führt den Bestand?
Kommt die Buchhaltung damit automatisch klar?
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