VorgehenWie bringen wir Consent und Tracking zusammen?
01Bestand aufnehmen
Alle Skripte, Pixel, Apps und Cookies im Shop erfassen - inklusive der Dienste, die über Apps nachgeladen werden und in keiner Dokumentation stehen.
02Kategorien festlegen
Jeden Dienst einer Kategorie zuordnen und klären, was ohne Einwilligung laufen darf. Diese Zuordnung trifft Dein Datenschutz, wir setzen sie technisch um.
03CMP verdrahten
Banner einbinden, Kategorien abbilden, Status an die Kundendatenschutz-Schnittstelle von Shopify und an den Tag Manager weitergeben. Erst danach werden Tags freigegeben.
04Consent Mode setzen
Standardzustand definieren, Aktualisierung nach der Auswahl auslösen, Signale in GA4 und Google Ads prüfen. Auch die Werbekonten müssen die Signale sehen, nicht nur die Website.
05Zustände testen
Abgelehnt, teilweise, vollständig - jeweils mit Netzwerkmitschnitt und Cookie-Liste. Dazu Checkout und Danke-Seite, weil dort andere Regeln greifen als im Theme.
06Dokumentieren
Dienste, Zwecke, Empfänger und Speicherdauern in einer Übersicht festhalten. Damit lassen sich Datenschutzerklärung und Verarbeitungsverzeichnis belastbar pflegen.
FAQHäufige Fragen zu Consent und Datenschutz auf Shopify
Was ist der Google Consent Mode v2?
Eine Schnittstelle, über die Deine Website Google mitteilt, wofür ein Nutzer eingewilligt hat. Vier Signale steuern Analyse, Werbe-Speicher, Nutzerdaten und Personalisierung. Fehlen die Signale, schränkt Google Zielgruppenbildung und Konversionsmodellierung für Besucher aus dem europäischen Wirtschaftsraum spürbar ein. Die Signale gehören deshalb in jedes Tracking-Konzept, nicht nur ins Banner.
Reicht die Consent-Funktion von Shopify?
Für einfache Setups oft ja. Sie liefert Banner und Kundendatenschutz-Status. Sobald mehrere Werbekanäle, ein Tag Manager, internationale Märkte mit unterschiedlichen Regeln oder viele Apps zusammenkommen, ist eine eigenständige CMP meist die wartbarere Lösung. Zwei Banner parallel sind in keinem Fall richtig.
Verlieren wir durch Consent viele Daten?
Ein Teil der Sitzungen fällt aus der Messung, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Server-seitige Ereignisse, saubere Konversionsmodellierung und aggregierte Messung fangen einen Teil auf. Wichtiger ist meist, dass die verbleibenden Daten konsistent sind - unvollständig und stabil schlägt vollständig und falsch.
Wie hängt das mit Euren Tracking-Setups zusammen?
Consent ist die Voraussetzung, Tracking der Aufbau darauf. Auf dieser Seite geht es um Einwilligung, Rechtsgrundlagen und Datenflüsse. Die eigentliche Messung - GA4, Tag Manager, serverseitiges Tracking, Kanalanbindung und Qualitätssicherung - beschreibt unsere Seite zu Tracking Setups. Beides gehört zusammen geplant, weil ein Tracking-Konzept ohne Consent-Logik im Betrieb regelmäßig auseinanderfällt.
Was gilt im Checkout und auf der Danke-Seite?
Dort laufen keine frei eingebundenen Skripte. Analyse- und Marketingdienste werden über die Pixel-Umgebung eingebunden, die Ereignisse in abgeschotteter Form bereitstellt und den Einwilligungsstatus berücksichtigt. Wer Kaufabschlüsse messen will, muss diesen Weg gehen - Theme-Skripte greifen dort nicht. Das ist beim Aufbau der Messung mit einzuplanen und nicht nachträglich reparierbar.
Bewertet Ihr, ob unser Setup rechtskonform ist?
Nein. Wir dokumentieren belastbar, was technisch passiert: welche Dienste laden, wann, mit welchen Daten und welchem Empfänger. Diese Faktenlage ist die Grundlage für die rechtliche Bewertung durch Deine Rechtsberatung oder Deinen Datenschutzbeauftragten - eine Beratung ersetzt sie nicht. Was wir liefern, ist prüfbar: Mitschnitt, Cookie-Liste und Dienstübersicht je Einwilligungszustand.
Weißt Du, was in Deinem Shop ohne Einwilligung lädt?
Wir nehmen Skripte, Apps und Pixel auf und zeigen Dir im Mitschnitt, was tatsächlich passiert - in jedem Einwilligungszustand.