Beim Dropshipping kauft der Händler die Ware erst ein, wenn ein Kunde bestellt hat. Lagerung, Verpackung und Versand übernimmt der Lieferant. Das senkt das Startrisiko und den Kapitalbedarf drastisch, weshalb Dropshipping oft als Einstieg in den E-Commerce genutzt wird.
Die Kehrseite: geringe Margen, wenig Kontrolle über Versandzeiten und Produktqualität, austauschbare Sortimente und hoher Wettbewerbsdruck. Rechtlich bleibt der Händler in Deutschland voll verantwortlich für Widerruf, Gewährleistung und Produktsicherheit, auch wenn der Lieferant in China sitzt.
Auf Dauer erfolgreich sind meist Modelle, die Dropshipping als Ergänzung nutzen, etwa für Sortimentserweiterungen oder Markttests, statt als komplettes Geschäftsmodell. Wer skaliert, holt Fulfillment und Qualitätskontrolle früher oder später in die eigene Verantwortung.
LeistungenVerwandte Begriffe
Fulfillment
Fulfillment umfasst alle Prozesse nach dem Kauf: Lagerung, Kommissionierung, Verpackung, Versand und Retourenabwicklung.
Begriff ansehenD2C (Direct-to-Consumer)
D2C (Direct-to-Consumer) bezeichnet den Direktvertrieb einer Marke an Endkunden über eigene Kanäle, ohne Zwischenhändler oder Marktplätze.
Begriff ansehenMultichannel
Multichannel bezeichnet den Verkauf über mehrere Kanäle parallel, etwa eigenen Onlineshop, Marktplätze wie Amazon, Social Commerce und stationären Handel.
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